Vier gute Gründe für Anpassungskrisen | #VUCA | #Futability

Veränderung – Change – ist ein Dauerbrenner. Nicht nur in der Politik und in den Medien, sondern auch in den Unternehmen. Je instabiler das Umfeld ist, in dem Menschen sich bewegen, umso höher ist die Anpassungsleistung, die sie individuell erbringen müssen.

Change-Prozesse überschwemmen die Flure von Corporate Germany – nicht selten auf Kosten der Belegschaft. Die oft scheinbar endlosen Change Management-Prozesse werden auch in Zukunft nicht aufhören. Menschen reagieren individuell unterschiedlich auf Veränderungen. Häufig führen unfreiwillige Veränderungsprozesse zu Anpassungskrisen, denn oft wird von den Beteiligten (stillschweigend) verlangt, dass sie sich den organisatorischen Veränderungen immer schneller anpassen – selbstverständlich unter Beibehaltung von Loyalität, Motivation und Innovationskraft.

Das persönliche Anpassungsmanagement wird daher immer wichtiger, denn wir müssen stärker als bisher lernen, berufliche Ungewissheiten zu managen, Mehrdeutigkeiten auszuhalten, Komplexitäten zu reduzieren und mit der Dynamik unserer Welt konstruktiv umzugehen. Diese Anpassungsprozesse sind – bei allem damit vorhandenen Stress – immer auch individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse. Es gibt vier gute Gründe, die Anpassungskrisen hervorrufen können:

  1. Angst:
    Veränderungen können Angst machen. Damit dieser Zustand nicht chronisch wird, ist die Frage wichtig: „Was genau macht mir Angst?“
  2. Mangelnde Erfahrung:
    Je älter wir sind, umso besser können wir im Regelfall mit Veränderungen umgehen. Wir haben genügend Kompetenzen und Erfahrungen gesammelt, die uns helfen, in neuen Situationen Ruhe zu bewahren. Lebenslanges Lernen ist daher kein nettes Beiwerk, sondern in der heutigen Arbeits- und Berufswelt ein elementarer Sicherheitsfaktor.
  3. Verlust der Komfortzone:
    Jede Veränderung reißt uns aus der Komfortzone. Bei freiwilligen Veränderungen fällt uns das meistens nicht auf – bei unfreiwilligen schon. Gerade in diesen Situationen ist das Bewusstmachen dessen, was bleibt hilfreich für die eigene mentale und psychische Stabilität.
  4. Fehlendes Vertrauen:
    Veränderungen fallen dann besonders schwer, wenn wir nicht in uns selbst, unser Umfeld, unseren Arbeitgeber oder unsere Führungskräfte vertrauen. Fehlendes Vertrauen führt sehr schnell zu Angst – daher ist hier die Frage wichtig: „An welchen stellen fehlt mir das Vertrauen und was brauche ich, um wieder Vertrauen zu empfinden?“


Der Text ist in Teilen ein Auszug aus dem Buch von Melanie Vogel „
Futability® – Wie Sie Veränderungen und Transformationen bewältigen und selbstbestimmt gestalten“.

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